Wissen kommt in Bewegung –
gelangt an die richtige Stelle – bleibt erhalten.

So gelingt die perfekte Wissensübergabe

15. Juli 2013 - 11:51
Personalwechsel: Beim Ausscheiden langjähriger Experten droht Know-how-Verlust

Wissen ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor in der Industrie und eine wichtige Ressource. Verlässt ein Experte das Unternehmen oder die Abteilung, droht Know-how-Verlust. Für diese Situation gibt es mit der Wissensstafette eine effiziente Methode, die Wissen und Erfahrung verlässlich an Nachfolger transferiert.

Die Demographie macht das Thema dringlich: Allein die Hälfte aller Ingenieure geht in den kommenden 15 Jahren in den Ruhestand. Auch in anderen technikgetriebenen Berufsfeldern werden bald mehr Wissensträger die Unternehmen verlassen, als Nachwuchskräfte parat stehen. Groß ist die Sorge, dass beim Verlust eines langjährigen Experten – zum Beispiel einem Ingenieur, Produktentwickler, Industriemeister oder Instandhaltungs-Spezialisten – Know-how verloren geht. Viele Führungskräfte beschäftigt die Frage, ob das Wissen in ihrem Bereich tatsächlich systematisch gepflegt wird und auf dem neuesten Stand ist. Dabei wird das Kind oft mit dem Bade ausgeschüttet. Die meisten Wissenssysteme, die hierfür extra angelegt werden, sind sehr komplex. Sie bieten dem Einzelnen wenig Nutzen und werden eher unmotiviert mit Know-how gefüttert. Sie verkommen zu „Bleiwüsten“, die den aktuellen Wissensstand kaum widerspiegeln. Vernachlässigt wird zudem der Faktor Erfahrungswissen, der meist gar nicht erfasst wird, der aber für eine neue Fach- und Führungskraft genauso wichtig ist wie das Fachwissen.

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Erschienen in: Industrie Anzeiger

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